Tierische Geschichten
Tradition und Tempo: Das Haflinger-Galopprennen in Meran
Es ist der große Auftritt der „Blondinen“: Traditionell wird die Rennsaison am Meraner Pferderennplatz am Ostermontag mit dem Haflinger-Galopprennen eröffnet. Dann fliegen wieder Tradition und Tempo, Heimatgefühl und Herzklopfen über die Rennbahn. Und das seit 130 Jahren. Eine Tradition, die klein begann und heute Kultstatus hat.
Kater Larry: Premier der Herzen
Keir Starmer ist der offizielle Hausherr in der Londoner Downing Street Nummer 10. Doch der aktuelle Amtsinhaber ist nur ein weiterer britischer Premierminister, der sich mit dem heimlichen Herrscher das Haus teilen darf – mit Kater Larry. Dieser hat soeben sein 15. Dienstjubiläum im Regierungssitz gefeiert. Der „Chief Mouser“ (oberster Mäusefänger) des Vereinigten Königreichs ist damit länger im Amt als jeder Premier seit Ende des 19. Jahrhunderts.
Blöde Kuh? Von wegen!
Veronika, eine Kuh aus Kärnten, revolutioniert gerade die Wissenschaft: Das Tier aus Nötsch im Gailtal nutzt gezielt Werkzeuge, um sich beispielsweise an schwer erreichbaren Stellen zu kratzen – ein Verhalten, das bislang ausschließlich von Menschenaffen bekannt war. Nicht von Rindviechern.
Die wundersame Welt der Tierbabys
Die Natur ist schon ein eigenartiger Kreißsaal: Elefanten sind fast zwei Jahre trächtig, Katzen zwei Monate, Mäusedamen werfen ihre Jungtiere bereits 19 Tage nach der Befruchtung. Menschenaffen säugen ihren Nachwuchs über Jahre, eine Hündin ist froh, wenn die Welpen sie nach zwölf Wochen in Ruhe lassen... Bei so vielen Varianten scheint nichts außergewöhnlich. Oder?
1000 Euro Belohnung für „Robbenruhe“
Es war eine große „viehische“ Sensation: Rund um die Weihnachtstage tauchte am Strand von Numana (Provinz Ancona) eine Mittelmeer-Mönchsrobbe auf. Zunächst freuten sich die italienischen Naturschützer über die Rückkehr dieses seltenen Tieres. Doch jetzt winken 1.000 Euro Belohnung, wenn das Tier ungestört bleibt.
Wie kommen Ochs und Esel zur Krippe?
Eine Weihnachtskrippe ohne Ochs und Esel? Unvorstellbar! Doch wie kamen diese beiden Tiere zur Krippe? Wer eine Antwort auf diese Frage sucht, muss im Alten Testament blättern, erklärt Michael Horrer, Vorsitzender des Vereins der Krippenfreunde Südtirols und Privatsekretär von Bischof Ivo Muser.
Joyeux anniversaire, petit Idéfix
Er trägt keinen Helm mit Flügeln, schleudert keine Hinkelsteine und schlägt keine Römer. Und doch gehört Idefix zum Asterix-Universum. Klein im Format, groß im Charakter, schreibt er seit 60 Jahren mit Jaulen und viel Herz Comicgeschichte. Heuer feierte das Hündchen Geburtstag, und die Welt gratulierte mit „Joyeux anniversaire, petit Idéfix“ (Alles Gute zum Geburtstag, kleiner Idefix).
Dem Heiligen Leonhard zur Ehr
Leonhard von Noblac nimmt im Heiligenhimmel eine ganz besondere Rolle ein. So tief war die Verehrung einst, dass er in Altbayern sogar „Bauernherrgott“ genannt worden ist und zu den 14 „Nothelfern“ gehört. Leonhard war der Heilige, den die Bauern vergangener Tage um Hilfe baten, wenn ein Tier erkrankte oder die Geburt eines Kalbes oder Fohlens ins Haus stand. Und dabei beruht eigentlich alles auf einem Missverständnis…
Herzensbrecher im Frack
Ein besonderer „Tierfilm“ läuft derzeit in den italienischen Kinos: „Il professore e il pinguino“ („Der Pinguin meines Lebens“). Es ist eine Komödie, herzerwärmende und erfrischend, vor einem ernsten Hintergrund und sogar nach einer wahren Geschichte. Es geht um einen Englischlehrer in Buenos Aires während der Militärdiktatur, der mit einem Magellan-Pinguin Freundschaft schließt. Durch seinen drolligen, kleinen Freund gewinnt der Hauptdarsteller eine neue Sicht aufs Leben. „Der Pinguin meines Lebens“ basiert auf dem gleichnamigen Buch von Tom Michell.
„Wetterpropheten“ aus der Tierwelt
Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder bleibt, wie es ist“, verrät eine Bauernregel und spricht so den Hühnern keine große Zuverlässigkeit zu. Und tut ihnen damit Unrecht. Die Wissenschaft hat „tierische Wetterpropheten“ unter die Lupe genommen und räumt mit einigen Legenden auf oder bestätigt einigen Tieren eine erstaunlich hohe Trefferquote.
König der Vögel – Vogel der Könige
Eine Magie, der man sich kaum entziehen kann: Pfauen. Ursprünglich in Südasien beheimatet, faszinierten sie schon früh die europäischen Adelshäuser. Die prachtvollen Vögel waren Statussymbole und Wächter vieler Schlossgärten. So auch auf Schloss Ambras im Innsbrucker Stadtteil Amras. Aber hier haben sich die Tiere zuletzt nicht nur Freunde gemacht...
Seit Mitte August abgängig: Känguru „Jecki“ ist endlich gefasst
Das Känguru „Jecki“, das seit Mitte August in Osttirol abgängig war, konnte endlich eingefangen werden: Gestern tauchte das Wallaby gegen 10 Uhr vormittags plötzlich in einem Garten in Debant auf – und lieferte Polizei, Besitzer und freiwilligen Helfern eine dreistündige Verfolgungsjagd.
Hermeline Tina und Milo: Tierische Botschafter für Olympia 2026
Olympische Maskottchen sind seit 1968 ein fixer Bestandteil der Spiele. Sie haben die Aufgabe, dem olympischen Geist konkrete Gestalt zu geben, die bei jeder Austragung der Spiele hervorgehobenen Werte zu verbreiten, die Geschichte und Kultur der Ausrichterstadt zu fördern und für eine festliche Atmosphäre des Events zu sorgen. Für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina 2026 sind bereits die Hermeline Tina und Milo unterwegs.
Kalte Schnauzen in Bergnot
Hunderettungen am Berg polarisieren. Die Meinungen klaffen weit auseinander – zwischen „Bergrettung ist ausschließlich Menschenrettung“ und „absoluter Gleichstellung von Tier und Mensch“. Die Erfahrung vieler Bergretter lehrt: Hunderettung ist fast immer mit einem menschlichen Schicksal verknüpft, und der Hundenotfall entwickelt sich schnell zu einem menschlichen Notfall, so wie etwa zuletzt im Vorarlberger Kleinwalsertal.
Die Supernasen
Ronin aus Morogoro im ostafrikanischen Tansania hat einen Bomben-Riecher. Eine Supernase. Ronin ist nämlich eine Gambia-Riesenhamsterratte, klein, flink und mit einem unglaublichen Geruchssinn. Damit hat das fünfjährige Tier, das im Dienste der NGO Apopo steht, schon vielen Menschen das Leben gerettet.
Jeder Topf findet seinen Deckel
Sie ist „besonders“, er war beschlagnahmt – jetzt haben sich zwei außergewöhnliche Kattas gefunden: Monika, eine lebensfrohe Lemuren-Dame mit neurologischer Besonderheit, teilt sich seit Kurzem ihr Gehege mit Bary, einem freundlichen Kattaherren, der nach einer Beschlagnahmung bei Tierschutz Austria in Wien gelandet ist.
Fliegen? Überbewertet!
Federn sind Kunstwerke der Natur. Vögel verwenden sie zum Fliegen, zum lautlosen Jagen, zum Schwimmen oder zum Hören. Nicht so Strauße, Nandus, Kasuare, Emus und Kiwis. Diese Laufvögel, die nahezu auf allen Kontinenten vorkommen, nutzen Federn fürs Gleichgewicht, zum Schutz, für die Balz. In die Lüfte haben sie sich damit hingegen schon seit Millionen von Jahren nicht mehr geschwungen.
Lebensretter mit Fell & Federn
Papagei Louie rettet seine Familie vor Feuer. Hängebauchschwein Lulu holt Hilfe bei einem Herzinfarkt. Ein Chihuahua zeigt die Gletscherspalte an, in die sein Herrchen gestürzt ist. Tiere haben sich oft als Retter in der Not bewährt. Und das nur, weil sie so waren, wie sie sind.
„Obedience“-WM in Norwegen: Doris Raffaelli glänzt mit „Ace“
Mit der Bewertung „Vorzüglich“ und einem beachtlichen 35. Platz in der Gesamtwertung unter 114 internationalen Wettkampfduos kehrte Doris Raffaelli vor Kurzem mit ihrem Border Collie „Ace“ von der „Obedience“-Weltmeisterschaft in Norwegen nach Burgstall zurück. Auch im Team war der WM-Einsatz für die italienische Nationalmannschaft ein Erfolg: Sie landete auf Platz drei.
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